Das Kartenspiel Gin Rommé als Sivesterspiel

Es wird wohl in unzähligen Familien gerne gespielt: das Gin Rommé, oft auch nur Rommé genannt und dem Canasta nicht so unähnlich. Das sehr beliebte Kartenspiel eignet sich auch gut für etwas größere Kinder, die schnell damit zurecht kommen, und kann so auch wirklich zu einem richtigen Familienspiel werden. Auch für den Silvesterabend eignet sich das Rommé sehr gut, um sich in der Familie die Zeit zu vertreiben.

Nachdem alle Karten im Kartenspiel gut gemischt wurden, erhält jeder Mitspieler 14 Karten, nur derjenige rechts vom Geber erhält 15 Karten und beginnt, der Rest der Karten wird verdeckt als Talon hingelegt. Ziel des Spiels ist es, aus den Karten die man in der Hand hält, möglichst viele und lange Serien zu bilden - entweder aus dem gleichen Kartenwert und unterschiedlichen Farben oder in aufeinanderfolgender Reihe einer Farbe - und schnellstmöglich alle Karten in seiner Hand loszuwerden. Alle hohen Karten zählen dabei 10 Punkte, die anderen nach ihrem Zahlenwert. Hat man eine Serie mit einem Wert von mehr als 40 Punkten zusammen, darf man die Serie vor sich auf den Tisch legen.

Der Spieler rechts vom Geber beginnt nun, und darf eine seiner nicht benötigten Karten (darum hat er vorher eine mehr bekommen als die anderen) offen auf den Abwurfstoß legen. Reihum nehmen die Mitspieler nun jeweils eine Karte vom Talon und legen dafür eine andere auf den Abwurfstoß. Wer eine Serie mehr als 40 Punkten hat, darf diese offen vor sich auf den Tisch legen, und ist die Karten damit aus der Hand los, darf auch Karten vom Abwurfstoß anstatt vom Talon aufnehmen, und bei den von anderen Mitspielern auf den Tisch gelegten Serien eigene Karten als Erweiterung der Serie anlegen, um sie loszuwerden. Alles aber wie gesagt erst dann, wenn er eine Serie, die mindestens 40 Punkte oder mehr zählt, vor sich auf den Tisch legen konnte.
Diese Regel beim Gin Rommé ist entscheidend, weil sie den Spielverlauf sehr spannend gestaltet.

Gewonnen hat beim Rommé die Runde derjenige, der seine letzte Karte verkehrt auf den Abwurfstoß legt, und damit die Hände leer hat. Die übrigen Mitspieler addieren die Punktewerte der ihnen verbleibenden Karten und tragen sie sich als Minuspunkte ein, in der Hand verbleibende Joker werden dabei mit 20 Punkten gezählt. Nach fünf Runden des Kartenspiels steht derjenige als Sieger fest, der die wenigsten Minuspunkte vorweisen kann.

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